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Acht Ausgangspunkte

Küchentypen in Bremen

Küchentypen in Bremen lassen sich nach Raumform und Geschmack auswählen. Eine gerade Zeile kann ebenso warme Holzfronten tragen wie eine große Küche mit Insel.

Welche Küche passt zu Ihrem Alltag?

Eine Küchenform beschreibt zunächst die Anordnung der Möbel. Der Stil betrifft dagegen Fronten, Griffe und Oberflächen. Beides können Sie getrennt entscheiden: Eine L-Küche lässt sich beispielsweise schlicht oder mit Rahmenfronten gestalten. Wer diese Fragen auseinanderhält, kann Entwürfe leichter vergleichen. Zuerst muss das Möbel im Raum funktionieren; anschließend geht es um das Aussehen, das Ihnen auch nach vielen Jahren noch gefällt.

Für die Auswahl hilft eine konkrete Alltagsszene. Stellen Sie sich vor, Sie kommen mit Einkäufen nach Hause und beginnen direkt zu kochen. Wo landen die Taschen, wo werden Lebensmittel ausgepackt und wo steht später das benutzte Geschirr? Ein Entwurf sollte für diese Tätigkeiten zusammenhängende Flächen bieten. Freie Wandlänge allein sagt wenig darüber aus, ob zwischen Kühlschrank, Spüle und Herd genug Platz zum Arbeiten bleibt.

Formen vergleichen, ohne sich zu früh festzulegen

Eine Zeile hält die gegenüberliegende Raumseite frei. Das kann für einen Esstisch oder einen Durchgang nützlich sein. Werden sämtliche Geräte nebeneinander eingebaut, bleibt allerdings weniger zusammenhängende Arbeitsplatte. Bei zwei gegenüberliegenden Möbelreihen verteilen sich die Aufgaben besser, sofern geöffnete Auszüge den Weg nicht versperren. Zeichnen Sie deshalb nicht nur geschlossene Schränke, sondern auch die geöffneten Türen in den Entwurf ein.

Die L-Form belegt zwei angrenzende Wände und lässt oft eine offene Raumseite übrig. Bei einer U-Anordnung kommt eine weitere Arbeitsseite hinzu. Damit wächst zugleich die Zahl der Ecken, deren Nutzung überlegt sein will. Eine Ecke muss nicht mit einem aufwendigen Beschlag gefüllt werden. Manchmal bringen breite, gut erreichbare Auszüge neben einer verblendeten Ecke mehr nutzbaren Stauraum als ein schwer zugängliches Eckfach.

Eine Insel verändert außerdem, wie sich Menschen durch die Küche bewegen. Sie kann einen offenen Wohnraum gliedern, benötigt aber Platz ringsum. Eine Halbinsel mit Wandanschluss ist eine mögliche Alternative. Bevor Sie eine Form bevorzugen, lohnt ein Versuch mit Klebeband auf dem Boden. Umrisse machen sichtbar, ob der Weg zum Balkon oder zum Esstisch plötzlich einen Umweg verlangt.

Fronten im eigenen Licht beurteilen

Auf einem kleinen Muster fällt eine Farbe anders auf als über eine ganze Schrankwand. Dunkle Fronten, stark gemasertes Holz und glänzende Oberflächen sollten deshalb im Zusammenhang mit Boden, Wänden und Tageslicht betrachtet werden. Legen Sie mögliche Materialien nebeneinander. So erkennen Sie eher, ob mehrere auffällige Oberflächen miteinander konkurrieren oder ob eine ruhige Fläche dem Raum guttut.

Auch die Bedienung gehört zum Stil. Ein Griff lässt sich anders anfassen als eine Griffmulde oder eine durch Druck öffnende Front. Probieren Sie die gewünschte Lösung mit feuchten Händen aus und achten Sie auf die Reinigung an den Kanten. Für Haushalte mit verschiedenen Körpergrößen zählt, ob alle häufig genutzten Schränke bequem erreichbar sind. Eine schöne Linienführung gleicht unpraktische Handgriffe im täglichen Gebrauch kaum aus.

Stauraum nach Inhalt auswählen

Das Volumen einer Küche lässt sich nicht allein an der Zahl ihrer Schränke beurteilen. Hohe Vorratsbehälter, Backbleche und schwere Töpfe brauchen unterschiedliche Fächer. Wer den vorhandenen Inhalt grob gruppiert, erkennt schnell, wo breite Auszüge sinnvoll sind und wo einfache Einlegeböden reichen. Selten genutztes Geschirr kann höher stehen; Dinge für das tägliche Frühstück sollten ohne Umräumen zugänglich bleiben.

Dabei verdienen Kleingeräte besondere Aufmerksamkeit. Kaffeemaschine, Wasserkocher und Küchenmaschine beanspruchen Stellflächen, obwohl sie in vielen ersten Skizzen fehlen. Entscheiden Sie, welche Geräte dauerhaft draußen bleiben sollen. Für alles andere braucht es einen erreichbaren Abstellort. Bei einer Maschine, die nur mit Mühe aus einem tiefen Fach gehoben werden kann, wird der geplante freie Arbeitsplatz vermutlich bald wieder belegt sein.

Bestehende Geräte und Sondermaße

Soll ein Kühlschrank oder Geschirrspüler mitziehen, sind die genaue Modellbezeichnung und die Einbauunterlagen hilfreicher als geschätzte Außenmaße. Freistehende und integrierte Geräte verlangen unterschiedliche Lösungen. Auch die Richtung einer Kühlschranktür kann die Möbelanordnung beeinflussen. Die Detailplanung sollte deshalb auf den tatsächlich vorgesehenen Geräten beruhen und nicht auf einem beliebigen Platzhalter aus einem Zeichenprogramm.

Eine Küche nach Maß wird interessant, wenn Standardteile eine ungünstige Restfläche lassen oder eine besondere Nutzung gewünscht ist. Trotzdem muss nicht jedes Bauteil individuell gefertigt werden. Kombinationen aus üblichen Korpussen und angepassten Blenden oder Arbeitsplatten können ebenfalls passen. Lassen Sie sich erklären, welche Anpassung welches Problem löst. Dann können Sie gezielt entscheiden, wofür Ihnen ein zusätzlicher Aufwand wichtig ist.

Vor der Auswahl gemeinsam besprechen

  • Wer kocht gewöhnlich, und arbeiten mehrere Personen gleichzeitig an verschiedenen Stellen?
  • Welche Möbel oder Elektrogeräte sollen bleiben, weil sie sich im Alltag bewährt haben?
  • Brauchen Sie einen vollwertigen Essplatz oder hauptsächlich eine zusätzliche Abstellfläche?
  • Wo stören in der heutigen Küche offene Türen, fehlendes Licht oder schlecht erreichbare Vorräte?

Von der Vorauswahl zum Entwurf

Für ein erstes Gespräch reichen zwei bevorzugte Varianten und die Gründe dafür. Beispielsweise kann die Zeile wegen des Essplatzes interessant sein, während eine L-Lösung mehr Platz zum Vorbereiten verspricht. Mit solchen Prioritäten lässt sich ein Vergleich gezielter aufbauen als mit vielen unverbundenen Beispielbildern. Die verlinkten Küchentypen erläutern jeweils die Fragen, die bei dieser Auswahl genauer betrachtet werden sollten.

Auch das Budget gehört früh dazu. Eine ähnliche äußere Form kann je nach Innenausstattung, Arbeitsplatte und Geräten unterschiedlich aufwendig sein. Unter Küchenpreise für Bremen finden Sie Orientierungen für das Gespräch. Für einen eigenen Entwurf können Sie eine Küchenberatung anfragen und dabei Ihre bevorzugte Form sowie die wichtigsten Probleme der bisherigen Küche nennen.

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